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Rundbrief 13

Kurzer Jahresbericht 2019

Ankunft in Entebbe kurz vor Mitternacht im Mai und mitten in der Regenzeit. In Uganda regnet es noch viel im Gegensatz zu Kenia, das momentan von einer Dürre heimgesucht wird. So kommt es schon mal vor, dass die Hauptstadt Kampala komplett unter Wasser steht mit all den negativen Effekten die es mit sich bringt. Schon unter normalen Bedingungen herrschen dort chaotische Zustände.

Dieses Jahr war wieder ein Schulbesuch angesagt der letztes Jahr aus Sicherheitsüberlegungen ausgefallen ist.
Die Schule in Mukono wird mit Schulungsräumen für Informatik erweitert.
Unsere Schützlinge sind alle wohlauf und dankbar für die Unterstützung während ihrer Schulzeit. Zurzeit sind es 5 Kinder von der dritten Primar – bis zur 2 Sekundar Schule, für die wir die  Ausbildungskosten tragen. Das Schulgeld ohne Bücher und Uniformen beläuft sich auf  2500.00 Franken jährlich.

Auch im Taubstummenheim im Süden Ugandas konnten die Schüler in das neue Haus mit den Schlafsälen einziehen. Mittlerweile besuchen über einhundert gehörlose Kinder die Schule.
Wir haben Speiseöl, Maismehl und anderes für die Schulküche mitgebracht.

„Tropfen auf einen heissen Stein“
Cathy, unsere Vertretung unterstützte im Jahr 2018, im Rahmen des Projektes mehrere Kinder und Familien im Dorf mit Schulmaterial, Medikamenten und ermöglichte Arztbesuche. Sie hat dafür 700.00 Franken pro Kalenderjahr zur Verfügung.

Noch ein Wort zu Uganda.
Die Sicherheitslage hat sich etwas verbessert, es gibt weniger Zusammenstösse mit Polizei und dem Militär, dafür hat es jetzt über das ganze Land an jeder Strassenecke Kameras installiert.
Trotzdem gehören Tödliche Überfälle, Entführungen und Diebstähle, immer noch zur Tagesordnung. Die Landsleute nennen es „silent killing“ stilles Töten.

Es verwundert mich eigentlich nicht wenn man bedenkt, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung mit 3 Franken pro Tag durchschlagen muss. (entspricht einem Tagelohn) So gesehen sind sie richtige Überlebenskünstler, mit den oben erwähnten negativen Nebenerscheinungen

Irgendwie herrscht ein Missverhältnis im Land. Beispiel: Eine Polstergruppe im Möbelhaus kostet zwischen sieben und fünfzehn Millionen Uganda Schilling. Für 15 Millionen kann ich aber auch ein 230 Quadratmeter grosses Baugrundstück erwerben. Die Kluft zwischen arm und reich ist riesig.

Zum Schluss noch ein grossen Dankeschön an alle die mitgeholfen haben.